Februar
2010
Computerspiele0
Computerspiele gibt es schon so lange, wie es Computer gibt. Bereits der erste populäre Computer, der sich in einer großen Zielgruppe durchsetzen konnte, der Commodore 64C, lebte nicht zuletzt von seinem Spieleangebot. Auch wenn die ersten Computerspiele mehr Geduld- und Geschicklichkeitsspiele waren und von einfachen in Grautönen dargestellten Grafiken lebten, so übten sie auf ihre Spieler dennoch eine anhaltende Faszination aus. Die Entwicklung der Qualität und der Vielfalt der Computerspiele ging mit den zunehmenden Möglichkeiten der Hard- und Softwareentwicklung stets Hand in Hand.
Computerspiele besetzen unterschiedliche Kategorien
Mit verbesserter Computertechnik wurden die einfachen Strategiespiele zunehmend von Action-Spielen abgelöst. Computerspiele gehen immer weiter in die Tiefe und nehmen die Form langatmiger Episoden an, in denen die Mitspieler nur dann voranschreiten können, wenn sie ein bestimmtes Spiel-Level erreicht haben. Vor allem Online-Spiele, bei denen Mitspieler an unterschiedlichen Orten teilnehmen und fiktive Lebenswelten, in denen das eigene Leben mittels eines Avatars durchgespielt wird, haben den Spielemarkt erweitert. Auch Lernspiele für alle Altersgruppen sind eine wichtige Weiterentwicklung.
Ausblick für den Markt der Computerspiele
Auch in Zukunft werden sich Computerspiele in dem Maße verändern, in denen sich die Computertechnik verändert. Durch den zunehmenden Leistungsumfang an Speichermöglichkeiten und Verarbeitungsgeschwindigkeit wird die Darstellung der Protagonisten und der Umwelt, die die Computerspiele prägen, immer realitätsnäher werden. Die subjektive Unterscheidung zwischen digitalen Avataren und Menschen wird schwieriger. Außerdem geht die Tendenz eindeutig dahin, dass Tastaur, Maus und Joystick sowie Spielekonsolen als Peripheriegeräte zur Bedienung der Computerspiele verschwinden werden. Die Interaktion wird über Hand- und Körperbewegungen oder über die Stimme erfolgen.